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Mittwoch, 7. Februar 2018

Recommendation #3: a closed and common orbit

Dieses Buch habe ich ohne irgendein Vorwissen gekauft, da die Geschichte interessant fand. Und ich bin so froh, dass ich es gemacht habe!

Was? a closed and common orbit von Becky Chambers
Medium? Buch
Seitenzahl? 384
Sprache? Englich
Warum? Das Hauptthema des Buches ist Identität und die Entwicklung sowie Konstruktion dieser. Im Fokus steht eine künstliche Intelligenz, die in einen Körper gezwungen wurde und mit diesem Körper weniger gut klarkommt. In der anderen Hälfte der Kapitel wird die Hintergrundgeschichte der Mechanikerin erzählt, die der künstlichen Intelligenz hilft. Eingebettet sind diese Überlegungen zu Identität in eine fantastische, reichhaltige, einfallsreiche, spannende Sci-Fi Welt, die nur so übersprudelt mit ausgefallenen Außerirdischen. Ich konnte gar nicht von dieser Welt kriegen (weshalb ich mir auch noch das andere Buch aus dieser Welt gekauft habe, The Long Way to a Small Angry Planet).
So faszinierend diese Welt, genannt das Glactic Commons, auch ist, das Herz des Buches sind die beiden Hauptcharaktere, deren Entwicklungen und Geschichten spannend sind, obwohl sie hauptsächlich Schnipsel aus den jeweiligen Leben erzählen.
Für wen? Liebhaber von SciFi-Welten und Episoden-Erzählungen.



Mittwoch, 17. Januar 2018

Oh no.

Seit einer gewissen Weile ist der Avengers: Infinity War Trailer draußen und ich muss sagen, dass meine Gefühle für diesen Film sich hauptsächlich mit Besorgnis beschreiben lassen. Wie mir beim Anschauen des Trailers im Kino aufgefallen sind, kann ich meine Gefühle in folgendem Satz zusammenfassen:

Avengers: Infinity War fühlt sich nicht an, wie ein Film, auf den ich mich freue, sondern wie eine Tragödie, die mir passieren wird.

Hier kommt er trotzdem nochmal:

Dienstag, 9. Januar 2018

HAPPY NEW YEAR!

Ich hab grad festgestellt, dass der Post über Star Wars mein erster Post dieses Jahr war. Also, ein frohes neues Jahr euch!
Mein Jahr ist etwas chaotisch und ungut gestartet und trotzdem fühle ich mich so, als würde dieses Jahr besonders gut. Auch viel positive Energie für euch!


Not by fighting what we hate, but saving what we love.

aka my main verdict on this movie is that it sure was stressful

Dass Star Wars: Die letzten Jedi gemischte Reviews bekommen hat, ist noch freundlich ausgedrückt. Viele Leute fanden diesen Film anscheinend enttäuschend. Es gab aber auch einige, die ihn geliebt haben. Ich persönlich fand ihn allgemein ganz gut, aber ein paar Dinge haben auch mich gestört. Nicht genug, um mir den Film zu verderben, aber doch merklich.

Übrigens habe ich den Film natürlich nicht erst jetzt gesehen. Ich war nämlich schon in der Mitternachtspreview und hab da die ganze Zeit damit verbracht gestresst kerzengerade auf meinem Sitz zu sitzen. On the edge of my seat indeed.

Es folgt eine Auflistung an Dingen, die mir gefallen haben, sowie Dinge, die mir nicht gefallen haben.

Dinge, die ich mochte:
- Immer wenn wir Rose und Finn gesehen haben, war ich zufrieden. Dass der Exkurs auf den Planeten im Endeffekt etwas nutzlos war, dazu komme ich später, und das hat auch nichts damit zu tun, dass Rose und Finn super Charaktere sind. Hierbei mochte ich etwas, was die Fans im Allgemeinen anscheinend schlecht fanden. Ich habe im Internet viel unfaire und sogar richtig fiese Kritik an Rose (und noch schlimmer an ihrer Schauspielerin Kelly Marie Tran) gesehen. Dem kann ich gar nicht zustimmen. Ich fand Rose war eine super Ergänzung, die die Perspektive einer einfachen Widerstandskämpferin hinzugefügt hat.
- Dazu, die Casino-Stadt zu zerstören, war einfach sehr kathartisch.
- Auch die extraterrestrischen Tiere gefielen mir. Die Porgs waren süß, die Fuchs-Pferde noch süßer und die Glitzer-Füchse waren super.
- Rey being badass rules. Unter anderem in der wunderschönen Kampfszene mit Kylo Ren gegen die Wachen.
- Dass Leia nicht gestorben ist, mochte ich auch, auch wenn sie wirklich etwas wie Superman aussah.
- Die Folgenden Zitate gefielen mir besonders: "We are the spark, that will light the fire that'll burn the First Order down.", "You were always scum. - Rebel Scum!" und "We're going to win this war not by fighting what we hate, but saving what we love.
- Außerdem gut gefiel mir, wie Kylo Ren und General Hux sich gegenseitig hassen und fertig machen. Einfach lustig. Wie zum Beispiel da, wo Hux seine Waffe zieht, als Kylo am Boden liegt.
- Die letzte Szene als der eine kleine Junge in der Casino-Stadt den Besen mit der Macht zu sich gerufen hat und daher bewiesen hat, dass auch wenn es keine offiziellen Jedi gibt, es immer Menschen geben wird, die force-sensitive sind, und die die Balance aufrecht erhalten. 
- Eine meiner Lieblingsszenen war als Vize-Admiral Holdo das Schiff durch die Schiffe der Ersten Ordnung hat fliegen lassen. Was für ein schönes Bild.
- Eine andere meiner Lieblingsszenen war Lukes 'Kampf' gegen Kylo Ren. 

Dinge, die ich nicht so sehr mochte:
- Einige der Charaktere waren meiner Meinung nach etwas OOC und haben eingenartige Entscheidungen getroffen. Das war etwas irritierend.
- Was ich nie so gut haben kann, ist wenn die Guten von einer bösen Übermacht dezimiert werden und keine Chance haben. Das ist was persönliches und genau das gleiche Gefühl, wenn Minas Tirith in Rückkehr des Königs angegriffen wird.
- Ich fand es etwas komisch, dass dieser Film sich nicht entscheiden konnte, ob der Zuschauer Kylo Ren mögen soll oder nicht. Klar, ich verstehe, dass er ein komplexer Charakter ist und das ist ja auch gut, aber es ist strange, wenn sie die erste Hälfte des Films damit verbringen, ihn möglichst sympathisch aussehen zu lassen, nur um das dann zunichte zu machen.
- Die größte Schwäche dieses Film war meiner Meinung nach, dass er seltsam zerstückelt gewirkt hat zwischendurch. Die Erzählstränge passten zwischenzeitlich nicht zusammen und es existierte irgendwie kein stringentes Narrativ, weswegen auch der Exkurs zu der Casino-Stadt so viele Leute irritiert hat.

Satori thinks everybody should form their own opinion and don't listen to the people who say stuff like "you're not a real fan unless you hate this movie"

Mittwoch, 22. November 2017

People said the Age of Heroes would never come again.

aka I watched Justice League at a preview and loved it

Für Justice League bin ich dann mal wieder in die """Echte Kerle""" Preview gegangen. Und es hat sich wirklich gelohnt, dieser Film ist actiongeladen und spannend, aber nicht ohne Hintergründe. Das, was mir jedoch am meisten gefallen hat, sind die Charaktere und deren Interaktionen. Definitiv der Hauptteil.

Es folgt, wie gewohnt, eine Liste mit Dingen, die ich besonders mochte:
SPOILER-Warnung

1. Es war eine gute Idee damit anzufangen, nochmal deutlich zu machen, dass Superman gestorben ist und was das für die Welt bedeutet. (Meine beste Freundin zum Beispiel, hatte Batman v Superman nicht gesehen und hatte deswegen gar nicht auf dem Schirm, dass Superman tot ist.)
2. Dazu: mit dem song "Everybody Knows", der spielte während wir traurige Szenen sehen, die verdeutlichen wie düster die Welt ist, wird man sehr gut in eine melancholische Grundstimmung versetzt.
3. Wer einen da wieder rausholt, ist natürlich Wonder Woman, die wundervoll alle in einer Bank gefangenen Menschen vor Terroristen rettet. (Terroristen, die übrigens weiter in das 'die Welt ist schlecht' Thema einführen.)
4. Ich fand's super, wie Flash und Cyborg buddies geworden sind. "Wir sind die Unfälle" und Fist Bumps.
5. Wie schon vorhergesehen, fand ich Jason Momoa als Aquaman herausragend.
6. Wie schön, dass wir auch in diesem Film die Amazonen beim Kämpfen sehen konnten.
7. Meine Güte, hatte ich Angst, als sie dabei waren Clark wiederzubeleben. Ich war mir fast sicher, dass sie nun für den Rest des Films gegen Superman hätten kämpfen müssen.
8. Dazu: Yei! Superman ist nicht tot. (Okay, das war offensichtlich, aber es ist trotzdem schön.)
9. Flash ist super süß. Und relatable (tm), wie er sich gefreut hat und begeistert und beeindruckt war und natürlich "Dir ist schon klar, dass wir ihr helfen werden".
10. Außerdem war es super, wie sein Fokus eigentlich darauf lag, Leute zu retten. Sowieso waren die Opferzahlen an Zivilisten in diesem Film soweit ich mich richtig erinnere sehr niedrig.

11. Wie Cyborg mit seiner Identität und seinem Sinn von Selbst gerungen hat, war auch interessant. (Sein Vater war übrigens Henry aus Eureka.)
12. Bruce ist hier das Mastermind, der auch einsieht, wo seine Schwächen liegen. Daher...
13. ... ist Diana die Anführerin, die lernt, was sie tun kann und muss und ihre Vergangenheit hinter sich lässt.
14. Wer immer der Antagonist auch war, er war nicht wichtig (schon in-universe, aber nicht für mich), denn der Fokus des Films lag darin die Bedeutung von Teamarbeit herauszustellen und dass die einzige Möglichkeit die Dunkelheit der Welt zu besiegen, ist, zusammenzuarbeiten.
15. Der Song vom Abspann ist so eine Power-Hymne.

Satori is super stoked for Aquaman, Flash and Cyborg (not so much for whatever villain league they're trying to set up)

P.S. Warum finden die Kritiker Justice League jetzt schon wieder so schlecht? Ich verstehe es nicht.

Asgard is dead

Ich habe endlich Thor: Ragnarok (nicht Tag der Entscheidung) gesehen und hab es erwarteterweise geliebt. Es war wundervoll und genial und super gefilmt. Und nicht einmal halb so out-there wie ich es zwischendurch befürchtet hatte.

Es folgen mal wieder unsortierte Gedanken (SPOILER):

- Bei allem Spaß erinnert uns dieser Film ab und zu daran, dass Thor alles andere als dämlich, im Gegenteil sogar ziemlich clever ist. Er trickst Valkyrie aus, redet mit Bruch über das Portal, weiß sofort, dass es sich um Loki anstatt von seinem Vater handelt und sieht nicht nur Lokis Tricks voraus, sondern trickst ihn aus.
- So sehr wie ich Thors lange Haare liebe, fand ich doch das Haareabschneiden sehr schön symbolisch (Wikingern und Germanen wurden die Haare abgeschnitten, wenn sie besiegt worden waren.
- Dass Thor ein Auge verloren hat, war natürlich auch symbolisch.
- Thor is außerdem so super badass in diesem Film. Die Sache mit den Blitzen ist einer der genialsten Animationen gewesen, die ich seit langem gesehen habe.
- (obwohl ich um Mjölnir trauere, ich hoffe er kommt zurück)
- I'm so gay for Hela. Das musst nur mal gesagt werden.
- Dazu: die Probleme von Thor 1, 3 und Avengers hätten allesamt verwmieden werden können, wenn Odin nicht so ein ausgesprochen miserabler Vater gewesen wäre.
- Yei for Loki's character arc! Von all den Filmen, in denen er aufgetaucht ist, mag ich Loki in diesem definitiv am meisten. (aka You're still a little shit but you're not Evil nor even really malicious anymore.) 
- Go go go Valkyrie! Oh Mann, wir hätten niemanden besseren kriegen können. Sie ist so wundervoll, hart und traumatisiert und uninteressiert daran, was andere von ihr halten (und bi!).
- Als Hela Asgard erobert hat, hat sich das wie ein richtiger Verlust angefühlt, personifiziert mit dem Tod von Volstagg, Fandral und Hogun (ich werd euch vermissen).
- Yeah, Heimdall rettet alle und ist mal wieder ein super Charakter.
- Die Anfangssequenz war einfach herrlich. Wie locker und unbekümmert Thor die ganze Zeit war.
- Loki als Odin war sehr witzig.
- Hulk! Hulk! Hulk! Ich mochte sehr, dass wir sowohl einen sprechenden Hulk als auch einen komplett außerhalb von seinem Element agierenden Bruce bekommen haben.
- I mein, ja, das war schon in den Trailern, aber das "Wir kennen uns von der Arbeit!" war trotzdem witzig. (Ach ja, und Lokis *oh fuck no* Reaktion dank Hulk-Trauma)
- Die Szenen auf der Erde mit Doctor Strange waren auch sehr gut. 
- Mal was Ernsteres: der ganze Film hatte spürbare anti-kolonialistische und anti-imperialistische Hintergründe. Hela repräsentiert hierbei Asgards koloniale und imperialistische Vergangenheit, die moderne Asgardier gerne vergessen und ignorieren (bis hin dazu sie wortwörtlich zu übermalen - in Form des neuen Wandgemäldes). Sie war eine Erinnerung daran, das Asgard nicht immer friedlich und gut gesinnt war und zumindest ein großer Teil von Asgards Reichtum gestohlen ist. Um sie, und ihre Eroberungsgier, aufzuhalten, muss die alte Kolonialmacht zerstört werden und diejenigen, die einst zu dem Volk der Kolonialherren gehörten, werden nun selbst zu Flüchtlingen. ... good stuff.
- Ach und das Stein-Alien war sehr süß und lustig.


Satori really loved this movie's strangeness and colorfullness and everything

Freitag, 6. Oktober 2017

Everything is connected!

Es ist schwierig für mich über die Dinge, die ich an der Netflix Serie Dirk Gently's Holistic Detective Agency mag, zu reden, ohne zu erwähnen, inwiefern sie besser ist, als die von Steven Moffat geführten Serien. Diese Serie mit dem langen Namen wurde mir nämlich als "Moffats Doctor Who wenn es gut wär" vorgestellt. Und oberflächlich ist das auch irgendwie wahr. Der Hauptcharakter Dirk Gently ist ein fast übertrieben fröhlicher, leicht sonderbarer Brite, der schnell und oft unverständlich redet, sich auffallend kleidet und nicht so gut auf andere Menschen eingestellt ist. Auf den ersten Blick ist er dem elften Doktor sehr ähnlich. Die erste Episode präsentiert uns einige bizarre Gegebenheiten, die scheinbar überhaupt nicht zusammenhängen, aber alle sehr wichtig sind. Moffats Staffeln Doctor Who (fängt mit der 5. an) und Sherlock haben solche Einleitungen auch, die aber im Endeffekt nie wirklich zu etwas führen. Es gibt sogar einen Blog, der "dirk gently by steven moffat" heißt und Dinge, die in DW und Sherlock passiert sind, ins Dirk Gently Universum packt, um zu zeigen, wie komisch sie sind.

Was ich aber eigentlich will, ist Dirk Gently zu loben, und nicht irgendetwas anderes runterzumachen, auch wenn es sich vielleicht anbietet. Positiv zu sein, macht sowieso viel mehr Spaß. Also belassen wir es jetzt bei der Negativität und widmen uns der Lobesarie, die ich für eine meiner neuen Lieblingsserien habe.

Grundplot: In der Serie geht es um den titelgebenden Privatdetektiv Dirk Gently, der dazu angeheuert wird einen Mord aufzuklären, und zwar von dem Opfer, als dieses noch gelebt hat. Er trifft auf Todd Brotzmann, der sehr sehr unfreiwillig in den Fall mitreingezogen wird, und nur widerwillig bei der Aufklärung hilft. Hinzu kommt noch Farah, die als Bodyguard versucht ein Versäumnis (wie sie das sieht) wieder gut zu machen.
Wenn ich das noch weiter erläutern würde, würde ich alles spoilern.

Also folgt hier eine Liste mit einer expliziten SPOILER-Warnung:
1. Mystery solved! Die schon erwähnten bizarren Gegebenheiten, zu denen im Laufe der Staffel noch ein paar hinzugefügt werden, scheinen nur unzusammenhängend und komplett wirr, denn in der vorletzten und letzten Folge klärt sich alles auf und alles wirklich alles, was vorher einfach nur verwirrend war, ergibt einen Sinn. Das ist ein sehr zufriedenstellendes Gefühl. Es lohnt sich deshalb auf jedenfall die Staffel nochmal zu schauen, jetzt, wo alles einen Sinn und Zweck bekommen hat. (Schön ist auch, dass auch die Charaktere zwischendurch ebensowenig wie die Zuschauer wissen, was abgeht. Da kriegen wir so schöne Szenen, wie der Geiselaustausch auf der Brücke, bei dem sich die zwei Parteien nur gegenseitig Fragen zurufen, zu denen sie selbst keine Antworten haben. Oder die Szene, in der Dirk davon überzeugt ist, dass dieser eine Typ alle Fragen beantworten kann und der Typ selber nur ruft "What is going on?!".)
2. Amanda und die Rowdy 3. Amanda leidet an einer Krankheit, die sie ängstlich vor der Außenwelt macht, da sie jeden Moment einen Anfall kriegen könnte. Die Rowdy 3 sind laut und chaotisch und durchaus angsteinflößend, sie ernähren sich (zumindest zum Teil) von heftigen Emotionen anderer. Und so bedrohlich sie auch sind, Amanda hat keine Angst vor ihnen, eher im Gegenteil, denn sie findet heraus, dass die Rowdy 3 ihre Anfälle drastisch verbessern können. Sie schließt sich ihnen also an und fängt an wieder zu leben. 
3. Farah und was es bedeutet, stark zu sein. Farah ist ein badass, das steht überhaupt nicht zur Debatte. Sie kann mit allenmöglichen Waffen umgehen und kämpfen was das Zeug hält. Sie ist mutig und engagiert und gibt nie auf. Auch wenn sie das manchmal vielleicht gerne würde. Das Schöne an Farah ist, das sie explizite Ängste hat, was zum Beispiel ihre Eignung angeht, und auch manchmal von ihren Ängsten beinahe übermannt wird. Das macht sie nicht weniger badass, sondern eher noch mehr.
4. Todd und Konsequenzen. Todd war in der Vergangenheit nicht gerade der beste Mensch. Er hat gelogen und betrogen hauptsächlich, um sein Leben einfacher zu machen. Dann wird seine Schwester krank und er ändert sich, aber erzählt trotzdem niemandem, dass er gelogen hat. Im Laufe der Serie bringt Dirk ihn dazu, wenigstens Amanda die Wahrheit zu sagen. Und Amanda ist (völlig verständlich und zu Recht) so wütend, dass sie nichts mehr mit ihm zu tun haben will. Es wird dennoch so dargestellt, dass die Wahrheit zu sagen im Endeffekt das Richtige war, und dass man, wenn man solche Fehler baut, auch die Konsequenzen ertragen muss.
5. Dirk ist ein guter Mensch. Das, was man von Dirks Hintergrundgeschichte erfährt, ist alles andere als rosig. Dennoch ist er freundlich und fröhlich und benutzt die unerklärlichen Gaben, die er hat, um zu helfen, und Verbrechen aufzuklären. Ich habe gehört, dass Dirk in der Buchvorlage ganz anders sein soll, aber ich muss ehrlich sagen, dass ich mit dieser Version voll und ganz zufrieden bin und sie nicht anders haben wollen würde.
6. Friedkin und Inkompetenz als das eigentliche Böse. Interessant an dem sekundären Bösewicht der Staffel Friedkin (ein Agent der Regierungsbehörde, die für Bart, Dirk und die Rowdy 3 verantwortlich ist) ist, dass er nicht 'böse' ist, weil er irgendwelche hinterhältigen Pläne verfolgt oder überhaupt wirklich böses tun möchte. Nein, er ist einfach sehr inkompetent, aber klug genug, um zu wissen, was er Vorgesetzten gegenüber zu sagen hat. Er fühlt sich von seinem direkten Vorgesetzten nicht ernst genommen (und ehrlich, in er ist zunächst wirklich so lächerlich, dass man ihn auch als Zuschauer nicht ernst nimmt), und das führt dazu, dass er sich schließlich an einen höheren Vorgesetzten wendet und die Macht bekommt, alles zu tun, was er will. Das macht ihn natürlich nicht plötzlich irgendwie kompetenter, was für unsere Charaktere ganz viel Leid bedeutet.
7. Bart und Ken. Bart ist eine holistische Killerin, was heißt, dass sie jeden tötet, den sie töten will, und wenn sie jemanden töten will, sollte dieser jemand auch sterben. Sie entführt einen jungen Hacker namens Ken und wo er noch zu Anfang völlig zu Recht verstört von ihr ist, ist er am Ende eindeutig freiwillig bei ihr und unterstützt sie bei ihrem universumgegebenen Auftrag. Wie sich deren Beziehung zueinander verändert, ist einfach schön anzusehen.
8.Side charas!  Es gibt wahrscheinlich noch viel mehr zu sagen, aber dieser Post ist schon lang genug. Ich möchte eben nur noch Estevez und Zimmerman erwähnen, die als Polizisten auch völlig zufällig teil des Ganzen werden und beide super Charaktere sind.

Satori loves this show and soon there will be more
 

Wie ich darauf kam einen Blog zu starten

Ich habe ein tolles Buch, das da heißt "101 Dinge, die du getan haben solltest, bevor du alt und langweilig bist" Ding Nummer 36 fällt unter die Kategorie Hobbys und heißt "Starte einen Blog". Und genau das tue ich jetzt gerade.
Viele Grüße
Satori