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Freitag, 30. September 2016

Things I like about humanity

Es ist kein Geheimnis, dass ich der Menschheit im Allgemeinen etwas kritisch gegenüberstehe. Daher ist es auch mal nötig die entgegengesetzte Position einzunehmen und mal auszubreiten, welche Kleinigkeiten an Menschen eigentlich ganz schön sind:

- wenn eine Gruppe von Menschen in eine nervende Situation gerät (im vollen Zug, auf Zug warten, Gepäck nicht übergekommen), entsteht sofort eine Kameradschaft
- meistens wenn es mir offensichtlich nicht gut geht, kommen wildfremde Menschen und fragen, ob sie mir helfen können
- sowieso sind normalerweise immer ein großer Teil bereit, Hilfe in dem verschiedensten Situationen zu leisten
- unsere Neugier
- unseren Instinkt Babies anzulächeln
- wenn einem fremde Menschen (freundliche und ehrliche) Komplimente machen
- all die lieben Geschichten aus den "faith in humanity restored" Posts
- Menschen, die trotz allen Widrigkeiten weiter machen
- wir sind als Spezies unglaublich widerstandsfähig
- unsere Kreativität und Vorstellungskraft
- unsere künstlerischen Errungenschaften
- Geschichtenerzählen
- unsere Kapazität für Frieden und Vergebung
- unseren Erfindungsgeist
- Weltraumforschung
- wir geben nicht auf
- wenn Fremde unerwartet nett zu einem sind und einem den Tag retten
- unsere Fähigkeit Beziehungen aufzubauen
-  Menschen mit ihren Haustieren, die sie lieben
- wenn man Leute sieht und praktisch sieht wie viel sie einander bedeuten
- dass wir uns stetig weiterentwickeln
- wenn Menschen mutig genug sind, sie selbst zu sein
- grenzenloser Optimismus
- unsere Fähigkeit über uns selbst als Spezies nachzudenken und zu reflektieren

I don't need the rain. I need you.

Vorgestern habe ich mir das Buch Aristotle and Dante Discover the Secrets of the Universe gekauft und heute morgen war ich damit fertig. Und ich muss wirklich sagen, dass ich schon lange nicht mehr ein Buch gelesen habe, was auf eine unerklärliche Weise so wichtig für mich war. Nun gut, vielleicht ist es gar nicht so unerkärlich.

Aristotle and Dante ist eine Geschichte von zwei Jungen, die in zwei Sommern zu sich selbst und zueinander finden. Die Art wie es geschrieben ist wirkt so authentisch, echt und ehrlich. Ich fühle mich so, als wären die beiden Teil meiner Familie und ich erkenne etwas von mir selbst in ihnen. Ein weiterer Grund, warum mich dieses Buch so berührt hat ist sehr wahrscheinlich die Tatsache, dass es im Endeffekt um zwei Jungen geht, die sich lieben.

Als ich das Buch heute morgen zu Ende gelesen hatte, fiel mir auf, wie sehr ich so eine Geschichte in meiner Jugend vermisst habe. Nicht alle Liebesgeschichten müssen hetero sein, und obwohl mir das immer schon klar war (ich hatte sehr viel Glück mit meinen Eltern und meiner Umgebung), habe ich doch unbewusst mich immer danach gesehnt, das auch zu lesen.

Was hätte ich nur damals dafür gegeben, dieses oder ein ähnliches Buch in der Schule zu lesen anstatt ein unglaubwürdiges von einem Mann geschriebenes Buch über Teenie-Schwangerschaften.

Satori is still too emotional to fully write a review

We're gonna change the future!

aka the hunt for Bad Guy McEvil featuring Rory Williams and a bunch of people I don't know

Wie ich schon ein paar mal gesagt habe, haben mich weder Flash noch Arrow mitgezogen und ich hab beides noch in der ersten Staffel aufgehört zu gucken. DC's Legends of Tomorrow wollte ich dann aber eine Chance geben. Zum einen weil das interessant aussah und zum anderen weil Arthur Darvill aka Rory aus Doctor Who da mitspielt. Er spielt einen Time Master, der sich von seiner Organisation abwendet und ein Zeit-und-Raumschiff stiehlt, um einen Bösewicht aufzuhalten (kommt uns das nicht etwas bekannt vor?). Um ihm zu helfen, sammelt er eine Reihe besonderer Leute auf, die wohl aus Arrow und Flash bekannt sind, was natürlich heißt, dass ich sie nicht kenne und ohne Hintergrundwissen über sie auskommen muss. Daher ist das zwischenmenschliche Drama für mich nicht so tiefgreifend. Sowieso fällt es mir etwas schwer die Serie so komplett ernst zu nehmen (das ging mir aber mit Agents of SHIELD ähnlich), weil sie eine relativ abstruse Prämisse hat und auch andauernd relativ witzige Dinge passieren. Wenn der Time Master sie los schickt, um etwas zu machen, tun die sobald sie außer Reichweite sind exakt das Gegenteil. Dann eskaliert alles und sie kommen wieder, alles brennt, die Zeitlinie ist komplett durcheinander, aber sie sagen: "Hey, lief doch super!"
Hinzu kommt, dass der Bösewicht Vandal Savage heißt, womit er der Moon Moon der Bösewichte ist.

Wie auch immer. Mal ganz abgesehen davon, macht die Serie Spaß und auch die Charaktere sind auf unterschiedliche Weise sympathisch und interessant.
Mal sehen, wie es weiter geht.

Satori likes superhero things

Samstag, 17. September 2016

*cannibalism intensifies'

aka the second season of Hannibal might even be better than the first and that's saying something

Ich habe es endlich geschafft die zweite Staffel Hannibal zu schauen. Auf Netflix versteht sich, da das FreeTV wohl der Meinung ist, nie wieder etwas davon zu zeigen. Ich bin so froh, da diese Serie immer noch ein absoluter Genuss ist. Eine Serie von so hoher Qualität, so besonders und all around künstlerisch habe ich sonst noch nie gesehen. Und es könnte sogar sein, dass ich die zweite Staffel für noch besser als die erste halte, was eigentlich fast gar nicht mehr möglich ist. Die Kinematographie ist immer noch herausragend mit fantastischen und bedeutungsschwangeren Einstellungen und Übergängen. Die Dialoge sind so poetisch wie niemand in der Realität reden würde, aber es passt wundervoll zu der getragenen Stimmung. Die Musik ist surreal und irritierend und bestimmt und unterstreicht die Geschehnisse. Obwohl die Serie brutal und voll von Grausamkeiten ist, so ist sie das doch niemals zum Selbstzweck. Die Morde sind surreal und mehr Fantasy als etwas, was wirklich passieren könnte. Und die Schauspieler sind immer noch weltklasse.

Aber gut, das alles traf auf die erste Staffel auch schon zu. Staffel zwei beginnt mit Will, der zwar von seiner Krankheit genesen ist, dafür aber nun an seinem Verstand zweifelt, da er im Gefängnis ist, für Taten, die Hannibal begangen hat. Nur glaubt ihm das keiner. Zumindest zuerst nicht. Nach all dem Planen, stellt Hannibal jedoch fest, dass er es doch nicht so super findet, wenn Will hinter Gittern ist. Und das wird das Hauptthema dieser Staffel. Will und Hannibals Beziehung zueinander und wie sich diese entwickelt und verändert. Die Serie sorgt dabei dafür, dass man sich als Zuschauer nie sicher ist, woran man ist, was einen mit den Figuren verbindet. Es ist nichts so, wie es scheint. Hannibal scheint in Will endlich jemanden gefunden zu haben, der ihn versteht und ein Partner sein kann; das verändert auch ihn. Er offenbart sich Will und leugnet seine Taten nicht. Und wenn ich geglaubt habe, dass Hannibal in Staffel eins gruselig war, als man seine Boshaftigkeit unter seiner Höflichkeit hervorscheint, dann ist es nun, wenn er gar nicht mehr vortäuscht etwas anderes zu sein, als er ist, noch fünfmal schlimmer. Außerdem kommt mit Margot Verger ein Charakter hinzu, der nicht nur dieser Staffel einen zweiten Fokus gibt, sondern auch Potential für die Zukunft hat.
Was immer auch passiert, es ist unglaublich spannend und mitreißend.

Ich hoffe doch mal, dass Netflix sobald wie möglich Staffel 3 hochlädt.

Satori is still totally falshed

Mittwoch, 14. September 2016

Unite the Seven!



So... Nun bin ich auch mal dazu gekommen, den Justice League Trailer zu sehen, der ja schon seit der Comic Con draußen ist. Und ich muss echt sagen: das sieht absolut fantastisch aus!

1. Ezra Millers Flash finde ich schon mal super (auch wenn ich mich an das Geblitze um ihn rum erst noch gewöhnen muss).
2. Dass Ben Affleck mein Lieblingsbatman ist, bestätigt sich weiter.
3. Allein schon der Gedanke daran, mehr Wonder Woman zu sehen, erfreut mich sehr.
4. Ihr könnt genau hier lesen, wie ich von Jason Momoa als Aquaman schwärme.  Auch seine Tattoos und sein Look sind super gelungen.
5. Ich weiß zwar so gar nichts von Cyborg (und der Trailer zeigt ihn jetzt auch nicht so häufig), aber das, was ich weiß und gesehen habe, wirkt doch erstmal cool.
6. Batmans und Wonder Womans Interaktionen sind witzig.
7. Dazu: es wirkt, als würden sie diesen Film etwas auflockern und ihre 'no fun ever, everything needs to be dark and gritty'-Regel zurücklassen, was ich zumindest gut finde.
8. Wo ist Superman? Der ist doch nicht tot, also was ist mit ihm? Wer ist der Feind? Das werden wir aber noch sehen und ich bin gespannt.

Also, wenn der Film so gut wird wie der Trailer, kann man sich freuen!

Satori loves superhero movies

Montag, 12. September 2016

Forget everything you know

Nun der neue Doctor Strange Trailer featuring das Doctor Strange Poster. Dieser Film sieht so trippy aus, ich bin mittlerweile richtig gespannt. Und Mads Mikkelsen als Antagonist ist immer eine gute Wahl.

Ain't no bitches gonna hunt no ghosts!

Nun hab ich es glücklicherweise doch noch geschafft, Ghostbusters im Kino zu sehen. Natürlich ist es fast meine Aufgabe, diesem Film Geld zu spenden, damit Hollywood mehr Filme mit weiblichen Hauptcharakteren  macht. Aber nicht nur deshalb hat sich das gelohnt. Ich fand den Film ganz für sich richtig witzig. Die Schauspielerinnen haben ihre Sache super gemacht und die Gags saßen. Jetzt kann ich sie vollster Überzeugung sagen, dass der ganze Hass, den dieser Film auf sich gezogen hat, hauptsächlich sexistischer Bullshit ist (dazu ein Post auf meinem anderen Blog mit weiteren Begründungen). Es steht natürlich jedem frei, den Film zu finden, wie er oder sie möchte, aber einen Film im voraus fertig zu machen, ganz einfach nur, weil die Hauptrollen durch Frauen ersetzt werden, muss ehrlich nicht sein.

Soviel dazu. Nun zurück zum Film:
Neben Geistern geht es in diesem Film um Freundschaft und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Die Erforschung des Paranormalen wird bestenfalls belächelt und trotzdem verfolgen die vier (Melissa McCarthy, Leslie Jones, Kate McKinnon, Kristen Wiig) ihre Leidenschaft, was sich als günstig herausstellt, als jemand eine Geisterarmee heraufbeschwört, um sich an den Lebenden zu rächen. Am Anfang sind es noch nicht die Ghostbusters, die wir kennen. Sie haben noch nicht ihren Namen, ihr Logo und ihren Arbeitsplatz und die Geräte werden erst nach und nach entworfen und gebaut. Das alles mit herzlichen Zwischenfällen und natürlich Chris Hemsworth als Vorzimmerdame, der zwar überhaupt nichts gebacken kriegt, aber immerhin super aussieht.

Meiner Meinung nach lohnt sich der Film und ist trotz einiger erwarteter Vorhersehbarkeiten sehr lustig.

Satori wants more genderbent movies no matter what everybody else says

Wie ich darauf kam einen Blog zu starten

Ich habe ein tolles Buch, das da heißt "101 Dinge, die du getan haben solltest, bevor du alt und langweilig bist" Ding Nummer 36 fällt unter die Kategorie Hobbys und heißt "Starte einen Blog". Und genau das tue ich jetzt gerade.
Viele Grüße
Satori